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Death Keepers - Rock This World

death keepersxxlLabel: Fighter Records

Spielzeit: 53:38 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Als ich noch ein junger Bursche war (lang, lang ist's her...) habe ich ja konsequent alles abgelehnt, was sich nicht auf Black Metal gereimt hat und höchstens noch die ganz bösen Death Metal Kapellen akzeptiert (schön doof war man damals...). Mittlerweile habe ich derartige Scheuklappen komplett abgelegt (außer bei Metalcore!!!) und erfreue mich gerade besonders gerne an 80er-Perlen, die ich früher mit der Kneifzange nicht angefasst hätte. Da passen die Spanier von Death Keeper ganz wunderbar in mein Beuteschema, denn der von ihnen präsentierte Heavy Metal ist mal so was von 80er Jahre, man glaubt es kaum. Aber keineswegs jener "kauzige" Metal, der heutzutage ja so fröhlich abgefeiert wird - nein bei den Death Keepers geht es volle Lotte in Richtung Pomp, Station- oder MTV-Metal - also herrlich kitschig und total geil! Die Songs gehen sofort ins Ohr, die Refrains bleiben Ruckzuck hängen und die Stimmung steigt mit jeder abgespielten Minute! Wer bei diesem Album kein gute Laune bekommt, dem ist definitiv nicht mehr zu helfen und darf sich weiter bei den Klängen von Shining die Klöten ritzen. Allen anderen sei "Rock this world" ans Herz gelegt, mehr 80er geht kaum. Das Ganze ist darüber hinaus noch mit viel Spielfreude und ordentlich "Spass inne Backen" eingespielt worden, ja was will man mehr? Die Spanier sorgen mit ihrem Debüt-Longplayer 'ne gute Stunde lang für gute Laune und ein ganz klein wenig Retro-Herzschmerz (den Begriff lass ich mir patentieren!!!), weil früher ja doch alles besser war? (Stimmt gar nicht!!!) Schönes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Rock & Roll City 03:24 
2. Fire Angel 04:40 
3. Death Keepers 05:08 
4. Haven's Heaven 05:21 
5. Rock This World 04:25 
6. Thriving Forcast 04:54 i
7. Love's Within (Yourself) 05:04 
8. Wildfire 06:38 
9. Invention IV 00:56 
10. Metallia 04:37
11. Smooth Hit Love 08:50

Mist of Misery - Fields of Isolation

mist of miseryxxlLabel: Black Lion Records

Spielzeit: 33:25 min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ist das noch Black Metal, oder kann das weg? Ein gar nicht so einfache Frage, denn auch wenn auf dem neuen Werk der Schweden durchaus Black Metal zu hören ist (wenn nur mittelklassiges 08/15 Gekloppe...), so liegt der Schwerpunkt definitiv auf dem symphonischen Sektor, will heißen die Keyboardklänge sind allgegenwärtig, es wird das Piano ausgepackt, Streicher dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen und so manch liebliche Melodie wird entfesselt. Hat meiner Meinung nach nicht mehr viel mit dem Black Metal von Mayhem, frühen Immortal oder auch Emperor zu tun, aber was soll's? Was ich den Kollegen auf jeden Fall anrechne, ist die Tatsache, dass sich die Schweden erfolgreich darum bemühen, trotz allem Prunk und Pathos nicht in die Kitsch-Fall zu tappen. Hier möchte man etwas wirklich künstlerisches erschaffen und das gelingt auch auf weiten Strecken. Gerade die melodischen, ruhigeren Sachen sind gut ausgearbeitet, leider ist der Black Metal Anteil (wie bereits erwähnt!) aber eher als blutleer und uninspiriert zu bezeichnen. Da hätte ich mir etwas mehr Eigenständigkeit gewünscht, schließlich musiziert man im Hause Mist of Misery ja jetzt auch schon seit 2010! Insgesamt eher ein "Naja"-Album, auf jeden Fall nur was für aufgeschlossenere Naturen, Fans des klassischen Black Metal-Sounds werden sich in dieser Platte wohl nicht wiederfinden...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Fields of Isolation 06:05
2. Across Empty Pastures 02:42
3. Hymm to Silence 07:10
4. A Drift in Cosmic Vacuum 02:32
5. Tortured by Solitude (Coldworld cover) 07:20
6. Shackles of Life Part 2 02:45
7. Crystal Vapour Eclipse 02:26
8. Bottomless Grievous Caverns 02:25

Necrophobic - Mark of the Necrogram

necrophobic 2018xxlLabel: Century Media Records

Spielzeit: 48:14 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Lange haben wir darauf gewartet, von der im letzten Jahr veröffentlichten "Pesta"-7" schon ordentlich angefixt, und nun ist es endlich da: Das neue Album von Necrophobic!!! Die Schweden haben ja schon so einige Klassiker rausgehauen, aber haben sie es anno 2018 immer noch drauf? Aber Hallo!!! Vom ersten Takt an hauen uns die Kollegen machtvolle Riffs und unglaublich geile Melodien entgegen, verpackt in angeschwärztem Death Metal, wie man es halt nur in Schweden vermag. Allerspätestens ab dem meisterlichen dritten Song "Tsar Bomba" dürfte bei keinem Freund des extremen Metals das Höschen trocken geblieben sein. Auf diesem Album folgt ein Bomben-Song auf den nächsten, das extrem hohe Niveau schwankt zu keiner einzigen Sekunde! Ich habe mich selber dabei ertappt, während des Hörens den Lautstärkeregler immer weiter aufzudrehen, aber die Qualität der Musik schreit einfach danach! Das treue Warten der Fans wurde also definitiv belohnt mit einem fast schon perfekt zu nennenden Werk, das zumindest bei mir keine Wünsche offen lässt. Killer-Songs, eine saustarke Atmosphäre und eine hervorragende Produktion - hier gibt es echt nichts zu beanstanden! "Mark of the necrogram" legt die Messlatte für grandiosen Death Metal für dieses Jahr sehr früh schon verdammt hoch!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Mark Of The Necrogram (4:53)
2. Odium Caecum (4:25)
3. Tsar Bomba (5:40)
4. Lamashtu (5:20)
5. Sacrosanct (4:38)
6. Pesta (5:59)
7. Requiem For A Dying Sun (4:39)
8. Crown Of Horns (3:59)
9. From The Great Above To The Great Below (5:53)
10. Undergången (2:48)

Hemelbestormer - A Ring of blue Light

Hemelbestormer CoverxxlLabel: Ván Records

Spielzeit: 57:04 min.

Genre: Drone/Sludge

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 02. März 2018

Da wurde ich doch mal ordentlich aufs Glatteis geführt, wurde mir dieses Album der belgischen Formation Hemelbestormer als Black Metal verkauft! Stimmt ja gar nicht!!! Aber nach einer kurzen Verwirrung meinerseits hatte ich mich wieder gefasst, vollkommen unter Kontrolle und widmete mich nun völlig frei von irgendwelchen Vorkenntnissen dem, was da auf mich wartete... Und das ist wahrlich kein leichter Stoff!! Die Band präsentiert uns nämlich einen zähflüssigen, dunklen Bastard aus dreckigem Sludge und fast schon schmerzhaftem Drone. Gesungen wird bei Hemelbestormer" übrigens nicht, aber das ist so völlig ok, denn Gesang würde bei diesem Klangkosmos mehr stören als nutzen. Echt nichts für schwache Nerven, entwickelt doch schon der erste Song eine intensive hypnotische Wirkung auf den Hörer: Monoton, düster und irgendwie nicht von dieser Welt! Diese Musik kann man nicht nur hören, nein man spürt sie körperlich und sie tut oft genug richtig weh! Ich find so was ja grandios und lasse mich sehr gerne von derartigen Klängen in fremdartige Dimensionen entführen. Interessant ist auch noch der fünfte Song namens "Blue light", der mal so richtig aus dem Rahmen fällt, denn hier gibt es positiven, fast schon fröhlichen Post Rock der extrem entspannten Art. Wirklich sehr schön, auch wenn der Spaß so überhaupt nicht zur restlichen Musik passt. Ich bin schwer begeistert von "A ring of blue light", ein schwieriges Album, das sich sicherlich nur einer Handvoll Menschen komplett öffnet, diese werden dafür aber mit absolut faszinierenden Klängen belohnt. Nicht zu vergessen: Das Cover-Artwork ist wunderschön und schreit geradezu nach 'ner Vinyl-Version! Alle Daumen hoch!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Eight Billion Stars (11:37)
2. Clusters (3:27)
3. Towards the Nebula (11:05)
4. Redshift (14:13)
5. Blue Light (2:41)
6. The Serpent Bearer (12:48)

Cynabare Urne - In The Cremation Ground

cynabare ur 2018xxlLabel: Helter Skelter / Regain Records

Spielzeit: 17:04 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hui, was für ein cooler Stoff! Die beiden Finnen Sameli Köykkä und Jani Koskela haben sich ganz und gar dem Old School Death Metal verschrieben und zelebrieren diesen auf ihrer zweiten EP (die erste wurde 2016 unter dem Namen "Fire the torches" veröffentlicht - Review hier!!) mit Inbrunst und viel Herzblut! Die vier Songs bewegen sich gekonnt zwischen Midtempo und Blastbeat und verströmen eine modrig/ätzende Stimmung. Herrlich! Das Ganze ist definitiv nicht perfekt (gerade das Schlagzeug scheppert zum Beispiel extrem!), oder derbe innovativ, aber genau das macht den Charme dieser EP aus. Retro bis zum Anschlag, räudig und dreckig in Szene gesetzt und (trotz aller Begeisterung der Musiker) mit dem nötigen Ernst umgesetzt. Verdammt geil sind auch die Growls von Kollege Jani, die das Ergebnis noch ausgesprochen gelungen abrunden. Sehr schade, dass nach knapp 17 Minuten schon wieder alles vorbei ist! Hier steht hoffentlich in Kürze ein kompletter Longplayer ins Haus! Bis dahin ziehen wir uns halt die EP noch ein weiteres Mal rein!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1.Conquisitadors of Death
2.Ereshkigal
3.Shmashana Sadhana
4.Martyrs in a Deathless World

Anguis Dei - Ad Portas Serpentium

Anguis Dei  Label: Svart Records

Spielzeit: 20:34 min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus Japan kommt die hier aufspielende Band, deren Mitglieder in der dortigen Black Metal Szene beileibe keine Unbekannten sein dürften, so tummeln sie sich nebenbei noch in zahlreichen weiteren Formationen herum. Bei Anguis Dei hat man sich dem symphonischen Black Metal verschrieben, soll heißen, es gibt ordentlich Keyboard-Bombast und hübsche Melodien auf die Ohren, die sich mit dunklen Growls, fiesem Kreischen und bösem Black Metal verbinden. Das gelingt den Japanern auch recht ordentlich, handwerklich ist das alles ganz gut gemacht. Mir persönlich fehlt ein allerdings wenig die Seele bei dem Ganzen und was mich dann doch etwas gestört hat, ist der Instrumental-Track "Origin", der als dritter Songs total den Schwung aus der Platte nimmt - hätte man lieber ans Ende setzen sollen. Wobei man über den Sinn eines fast vier Minuten langen Instrumentals bei einer Gesamtspielzeit von gerade mal 20 Minuten auch diskutieren könnte. Insgesamt eine ganz nette Geschichte, wer auf so ein Bombast-Zeug steht, wird hier gut bedient, denn kitschig ist die Geschichte erfreulicherweise überhaupt nicht. Trotzdem haut einen die CD nicht wirklich vom Hocker, ist halt solide Durchschnittskost.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Maythorns over Uroboros 05:33
2. Angela Krudeliis Ambitiosa Nokturniis 05:55
3. Origin 03:37
4. The Lionel 05:29

Balmog - Vacvvm

Balmog CoverLabel: War Anthem Records (CD), Blackseed Productions (LP), Pulverem Mortis Productions (MC)

Spielzeit: 40:22 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 16. März 2018

Alles, was ich bislang von dem spanischen Black Metal Trio Balmog gehört habe (zuletzt ihre Split mit Sartegos - Review hier!) war solides Zeug, aber eher so nach dem Motto: "Gut gemacht, aber nicht wirklich herausragend". Damit ist jetzt aber mal Schluss, denn mit "Vacvvm" ist den Herren ein wahrlich hervorragendes Album gelungen, dass mich ob seiner Qualität nicht nur überrascht, sondern sehr schnell auch begeistert hat. Die musikalische Ausrichtung ist unverändert klassischer Black Metal der alten Schule. Aber diesmal stimmt einfach alles, die Songs sind irrsinnig finster und bösartig, ausgereift - aber ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Ein gelungenes Beispiel dafür, dass man mit ganz normalen "Zutaten" und ohne irgendwelchem Firlefanz auch ausgezeichnete Ergebnisse erreichen kann. Für gut gemachte Bratkartoffeln mit 'ner leckeren Bratwurst lass ich auch jeden Kaviar stehen (von dem Zeug wird man aber auch echt nicht satt...). Es ist ein echtes Vergnügen, sich "Vacvvm" anzuhören, die Songs sind ausnahmslos geil, sogar das mit einem leichten Industrial-Hauch verfeinerte instrumentale Zwischenspiel "Inde deus abest" fügt sich da wunderbar ein und nervt mich überhaupt nicht - was sonst eigentlich meistens der Fall ist! Die Atmosphäre ist ebenfalls der Knaller, schön fies und bösartig und auch der Sound lässt keine Wünsche übrig. Richtig geiler Black Metal, ohne "Post", "Ambient" oder sonstigem Tralala...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Qui immolatus iam non moritur...
2. Eating the descendant
3. Hodegetria
4. Vigil of the blinds
5. Inde Deus Abest
6. Come to the Pulpit
7. Gignesthai
8. ...sed semper vivit occisus

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