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Warbringer - Woe To The Vanquished

Warbringer CMYKLabel: Napalm Records

Spielzeit: 40:58 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich kann mir nicht helfen, aber was den Thrash Metal angeht, so gehöre ich wohl zu dem kleinen Häufchen der "Ewiggestrigen", denen nur ganz wenig von dem gefällt, was aktuell in dieser Szene zum Besten gegeben wird und sich da lieber an die guten alten Klassiker hält, bzw. an die zwei bis vier (alten) Bands, die immer noch ihr Niveau halten können (viele sind es ja nicht mehr...). Auch die Kollegen von Warbringer können mit ihrem fünften Longplayer "Woe to the vanquished" daran nicht wirklich etwas ändern. Trotzdem gehen die Amis vier Jahre nach dem doch etwas umstrittenen Vorgänger "IV - Empires collapse" wieder einen konsequenteren Weg in Richtung ihres Ursprungs. D.h. Es gibt wieder mehr Härte, mehr Thrash, aber auch mehr Niveau. Nicht nur, dass die Kollegen es recht gekonnt anstellen, Old School und Neo Thrash miteinander zu verbinden, auch sind ihre technischen Fertigkeiten in der Zwischenzeit gewachsen, was den Songs echt gut tut. Es knallt gut, trotzdem gibt es genug Abwechslung und auch beim dritten oder vierten Durchlauf immer noch was Neues zu entdecken. Interessant ist auch der letzte Song "When the guns fell silent", ein über 11 Minuten langer Versuch, mal ein melodisch/langsames, dezent progressives Kleinod zu schaffen. Höchstgradig ambitioniert, aber leider kommt das Stück bei mir eher zerfahren und konstruiert an, das sollten sie lieber anderen Bands überlassen. Der Rest gefällt mir ganz gut, auch wenn man mit den ganz Großen der Szene nicht mithalten kann. Gut gemachter Thrash, der mich allerdings nicht unbedingt aus den Socken katapultiert.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Silhouettes 04:45
2. Woe to the Vanquished 04:01
3. Remain Violent 03:24
4. Shellfire 03:59
5. Descending Blade 04:15
6. Spectral Asylum 05:34
7. Divinity of Flesh 03:50
8. When the Guns Fell Silent 11:11

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